Konzeptstudie Moses-Mendelssohn-SynagogeMoses Mendelssohn (1729 – 1786) war Wegbereiter der Aufklärung in Europa. Er verknüpfte auf Grundlage der Tora das religiöse Judentum mit dem Geist und den Idealen der Aufklärung in einer bis heute gültigen Weise: Das Reformjudentum, welches heute die größte Denomination im Judentum darstellt.

Lessing setzte Moses Mendelssohn mit „Nathan der Weise“ ein Denkmal. Berlin war die Stätte seines Wirkens, und die Freundschaft mit Lessing schuf die Urszene moderner Urbanität der Toleranz und des Respekts. Ein Ergebnis seines Wirkens war der Reformtempel in Berlin (1854), dessen Struktur von den Nazis (1939) zerstört worden ist.

Der Nationalsozialismus fügte mit dem vielfachen Mord und Raub an Millionen Juden, Homosexuellen, politisch Verfolgten, Roma und Sinti und allen, die nicht als lebenswert erachtet worden sind, der Welt eine beispiellose Wunde zu: Deutschland und Österreich stehen in immerwährender Schuld und Verantwortung.

Der zerstörte Reformtempel soll als MOSES-MENDELSSOHN-SYNAGOGE neu errichtet werden, um diese Wunde zu schließen: Eine Synagoge, errichtet und gestaltet nach den höchsten Prinzipien der Vernunft, im Einklang mit der Natur und im Dienst der universellen Botschaft:

„Auf drei Säulen ruht die Welt: Wahrheit, Recht und Frieden“

 

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